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Tanzen sollte vom Hausarzt verschrieben werden

Da wo Tanzen einfach wird...

Eine Zusammenfassung der vielfältigen Nutzen des Tanzens

Tanzen ist eine ganzheitlichen Körperaktivität, bei der du ganz schön ins Schwitzen kommst. Deine Gesundheit wird es dir danken, wenn du regelmäßig tanzt, denn dieser Sport wirkt sich auf viele Bereiche deines Körpers aus:

Muskeln

Durch die Bewegung verbessert sich die Funktion deiner Muskelzellen. Deine Koordinationsfähigkeit wird gefördert. Verspannungen lösen sich und treten seltener auf. Zudem können deine Muskeln bei Belastung besser und schneller reagieren.

Stützapparat

Sehnen und Bänder werden durch die rhythmische Bewegung kräftiger durchblutet. So kannst du deine Gelenke besser schützen. Aber auch diese profitieren vom Tanzen. Deine Beweglichkeit wird erhalten und sogar verbessert.

Wirbelsäule

Tanzen ist eine Sportart, bei der es auf die richtige, aufrechte Haltung ankommt. Das erhöht die Beweglichkeit deiner Wirbelsäule. Du wirst feststellen, dass du dich allgemein aufrechter halten wirst. So beugst du Bandscheibenvorfällen vor.

Organe

Die Bewegung sorgt dafür, dass dein Herz leistungsfähiger wird. Deine Durchblutung verbessert sich. Die gesteigerte Sauerstoffversorgung sorgt für eine bessere Funktion deiner Lunge, verbrauchte Luft wird schneller ausgeschieden.

Immunsystem

Tanzen erhöht die Anzahl der Killerzellen deines Immunsystems. Damit kann dein Körper Infekte schneller abwehren: Du wirst nicht mehr so schnell krank werden.

Fettverbrennung

Durch das rasche Tempo einiger Tänze (Disco-Fox, Jive) verändern sich deine Enzyme. Es bilden sich viel mehr Enzyme, die Fett verbrennen. So wirst du auf Dauer eventuell vorhandenes Hüftgold los – und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass sich neuer „Speck“ ansammeln kann.

Gedächtnissteigerung

Dein Gehirn wird, wie bei jedem Ausdauertraining, besser durchblutet. So wirst du wach, leistungsfähig und kannst dir viel mehr merken. Im Laufe deines Lebens lässt normalerweise die Verknüpfung der Nervenzellen untereinander nach – das so genannte neuronale Netz wird abgebaut. Tanzen verbessert die Verknüpfung deiner Gehirnzellen untereinander. Die koordinierten und rhythmischen Bewegungen erhalten so dein Gehirn jung. Es ist sogar möglich, dass sich verkümmerte Bereiche des Gehirns wieder regenerieren. Nachgewiesen ist, dass Tanzen das Lernvermögen und das Gedächtnis verbessert.

Hormone

Durch die Bewegungen steigt die Serotoninproduktion. Das macht dich glücklich und kreativ. Darüber hinaus wird auch das Kreativitätshormon ACTH vermehrt produziert. Dadurch entspannt sich dein Körper, dein Geist aber wird hoch leistungsfähig. TänzerInnen sind überdies Menschen, die Probleme kreativer lösen als andere – sie sind es gewohnt, auch die rechte, kreative Gehirnhälfte mit einzusetzen.

Endorphine

Das Tanztempo sorgt dafür, dass nach einigen Übungsstunden Endorphine freigesetzt werden. Das sind körpereigene Stoffe, deren Wirkung mit Drogen vergleichbar ist. Allerdings sind sie viel harmloser. Sie sorgen „nur“ dafür, dass du dich entspannst, glücklich und zufrieden fühlst.

Unser Buchtipp zum Thema

Tanzmedizin, Anatomische Grundlagen und gesunde Bewegung, Josef Huwyler, Hogrefe, 2013

Dieses grundlegende Lehrbuch der Anatomie und Sportmedizin ist aus der jahrzehntelangen Arbeit des Autors mit Tänzern hervorgegangen. Es vermittelt Tanzpädagogen, professionellen Tänzern und Tanzschülern praktisch nutzbare Kenntnisse über ihren Körper, die direkten Bezug zu ihrer Arbeit haben. Der verständliche und ausführliche Text wird durch zahlreiche Abbildungen veranschaulicht.Das Buch dient auch dem Arzt als Leitfaden für seine Lehrtätigkeit an Ballettschulen. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis bietet die Möglichkeit zu weiteren Informationen.

Quelle: Gesundheitswissen.de